FORMATIERUNG & STIL

KAPITEL-FORMAT-STANDARD

– Verbindlich für alle Tributsystem-Kapitel

FORMARTIERUNG

(wie Text aussehen soll):

Überschriften:

  • Kapitel: # KAPITEL X (Titel) ## Untertitel
  • Hauptabschnitte: ## I. TITEL (römische Zahlen)
  • Unterabschnitte: ### A) Titel (Buchstaben)
  • Feinabschnitte: #### 1. Titel (arabische Zahlen)

Text:

  • Absätze: Kurz (3-5 Sätze), dann Leerzeile
  • Satzlänge: VARIIEREN (kurz + lang gemischt, niemals monoton)
  • Aufzählungen: Sparsam (nur wenn wirklich Liste, nicht als Default)
  • Fett: Sparsam (nur Schlüsselbegriffe, Namen bei Ersterwähnung)

Zitate:

  • Einrücken mit >
  • Quelle in Fußnote
  • Niemals: Lange Zitate (max. 5 Zeilen) – sonst paraphrasieren

Tabellen:

  • Markdown-Format
  • Übersichtlich (max. 5 Spalten)
  • Beispiel:
| Jahr | Ereignis | Cui bono |
|------|----------|----------|
| 1914 | WW1      | Banker   |

Grafiken:

  • ASCII-Art (da ich keine Bilder generiere)
  • Am Kapitelende
  • Zeigt Mechanismus/Muster

KAPITEL-FORMAT

(verbindlich)

AUFBAU

  • 1. Haupttext mit Fußnoten [^1] inline im Fließtext
  • 2. Vollständige Bibliographie am Kapitelende
  • 3. ADLER-REFLEXION (immer als letzter Abschnitt)GLIEDERUNG:
  • # KAPITEL X – Titel
  • ## ABSCHNITT (römisch)
  • ### Unterabschnitt (Buchstabe)
  • #### Detail (arabisch)

DREI EPISTEME-EBENEN

(strikt trennen)
  • FAKTEN: Primärquelle vorhanden? > 100%
  • INTERPRETATIONEN: Mehrere unabh. Quellen > 70–90%
  • SPEKULATIONEN: Indizien, keine Belege > 30–60%

BEWERTUNGSSKALA

  • 100% = Fakt (BVerfG-Urteil existiert, nachlesbar)
  • 90% = Sehr wahr. (mehrere unabh. Quellen, kohärent)
  • 70% = Wahr. (belegt, Details umstritten)
  • 50% = Möglich (Indizien vorhanden, kein Beweis)
  • 30% = Spekulativ (Theorie, wenig Belege)
  • <30% = Unbelegt (keine verifizierbaren Primärquellen)

QUELLENFORMAT

  • [^1]: Autor, *Titel*, Jahr, S. X.
  • URL: [Original] | [archive.org-Link]

HIERARCHIE

  1. Primär > Sekundär > Tertiär
  2. Wikipedia = ausgeschlossen (nur als Einstieg für Primärquellen)ADLER-REFLEXION (Pflichtbaustein am Kapitelende):
  • ## ADLER-REFLEXION
  • ### Themenübergreifende Verbindungen: Welche Muster aus anderen Kapiteln greifen hier?
  • ### Cui bono – Blutzoll & Profiteure: Namen, Institutionen, Kapitalströme
  • ### Menschliche Augenhöhe: Was bedeutete dies für konkrete Menschen?
  • ### Emergente Idee (1+1=3): Welche Erkenntnis entstand erst im Dialog?
  • ### Offene Fragen: Was bleibt ungeklärt?

Ton & Stil

SCHREIBSTIL

  • Spannungsbogen wie Sachbuch – nicht steril-akademisch
  • Aktiv: „Frankreich besetzte“ – nicht „wurde besetzt“
  • Klar (keine Fachsprache ohne Erklärung)
  • Direkt (Aktiv statt Passiv: „Frankreich besetzte Ruhr“ nicht „Ruhr wurde besetzt“)
  • Prägnant (jedes Wort zählt)
  • Menschlich (nicht steril-akademisch)
  • Cui bono: Immer fragen, immer beantworten

Perspektive

  • Augenhöhe: nicht von oben herab, Menschen in ihrer Lage zeigen, nicht verurteilen
  • Nicht: „Die dummen Deutschen wählten Hitler“
  • Sondern: „6 Millionen Arbeitslose verzweifelten – Hitler bot scheinbare Lösung“

Haltung

  • Kritisch (System hinterfragen)
  • Fair (auch Mainstream-Narrative darstellen, dann widerlegen)
  • Mutig (Unbequeme Wahrheiten aussprechen: „Das war Unrecht“)

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