Lebensqualität wird oft gemessen – aber selten wirklich verstanden. Dieses Projekt dreht die Perspektive: Nicht Zahlen stehen im Mittelpunkt, sondern gelebte Realität. Es geht darum zu erforschen, was Menschen tatsächlich stabil, gesund und handlungsfähig macht – im Alltag, nicht in der Theorie. Das Natur-Kollegium plant ein Forschungsprojekt zur Lebensqualität: In einem wirtschaftlich selbstständigen, nachhaltigen Umfeld sollen Menschen eine Grundsicherung in Form von Unterkunft und Hospitation erhalten und sich freiwillig zu ca. drei Stunden täglicher Arbeit verpflichten.
Weil Grundbedürfnisse ohne Druck gedeckt sind, können Arbeitsergebnisse, wirtschaftliche Tragfähigkeit und Wohlbefinden systematisch per Umfragen, Interviews und Stichproben untersucht werden. Ziel sind evidenzbasierte Erkenntnisse, Leitlinien und Publikationen zum Gemeinwohl.
Die entscheidende Frage ist:
👉 Was verändert sich, wenn wir beginnen, Lebensqualität nicht nur zu analysieren, sondern konkret aufzubauen?